Das Hauptproblem ist die Akkulaufzeit. Für deine Zwecke brauchst du eine Kamera mit externer Stromversorgung - sowas gibt es. Man kann sich auch mit einem Batterie/Akku-Dummy behelfen, der die Kontakte im Batterie/Akkufach nach außen durchschleift, von wo aus man ein Kabel zum Inneren des Autos legen kann. Du brauchst natürlich auch ein wind- und wasserdichtes Gehäuse (Unterwassergehäuse z.B.).
Automatische Bildreihen (wird auch Timerfunktion genannt) können nur wenige Kameras und mir fehlt der Überblick. Früher hatten die Ricoh-Kameras diese Funktion, vielleicht heute auch noch.
Es gibt aber für diverse Canon-Kompaktkameras eine Firmware-Ergänzung (das CHDK-Projekt), mit der man die Funktion implementiert. Details bitte auf der deutschen Projektseite erforschen:
http://www.wirklemms.de/chdk/forum/index.phpWenn du bei der Fahrt einen GPS-Logger mitlaufen läßt, ist die spätere Synchronisation und das Taggen der Fotos ein Kinderspiel; dafür gibt es passende Software. Es gib auch Kameras mit GSP-Empfänger (Panasonic TZ10 z.b:), aber wie man hört, steckt die Technik noch in den Kinderschuhen. Das Loggen und Taggen hat aber mit DGPS (Verbesserung der Genauigkeit der Ortung) nichts zu tun; dafür brauchst du eine spezielle Technik
http://de.wikipedia.org/wiki/Differenti ... ing_Systemdu in keiner! Kamera und auch in den handelsüblichen Hobby-GPS-Geräten nicht finden. Frage mal in einem Vermessungsbüro nach; die arbeiten damit.
Wenn die Bilder nur zur Dokumentation dienen, kannst du sie mit einer hohen Kompressionsrate abspeichern.Du kannst dann mit einem Speicherbedarf von 500 KB bis 1 MB rechnen (bei 6 MP Sensorauflösung). Bei 32 GB (das derzeitige Maximum des SDHC-Standards) passen. Das sind dann ca.32.000 und mehr Fotos. Den Rest kannst du dir selber ausrechnen.
Gruß
Rainer